Heilkunde und Astrologie: Schicksalmedizin

Ein Zitat von Paracelsus, aus dem Buch Paragranum:
"...daß der Arzt wissen muß, daß im Menschen Sonne, Mond, Saturn, Mars, Merkur, Venus und alle Sternzeichen sind, der nördliche und südliche Sternenhimmel, der Wagen und alle Viertel des Tierkreises. Das muß der Arzt wissen,..., weiß er es nicht, so ist er nix als ein totaler Bescheißer..."

Seit jeher in der Menscheitsgeschichte war die Medizin bzw Heilkunde verwoben mit dem Schicksal des Menschen. Erst im Zuge der Aufklärung änderte sich dies Radikal. Wie der Mensch alles geistige, außersinnliche und göttliche seither verneint hat, und sich ausschließlich auf die materielle Erscheinungswelt konzentrierte, so hat er die wesentlichen Ursachen von Krankheit aus den Augen verloren. Dafür alledrings eine Menge physikalische Ursachen, Viren, Bazillen usw. entdeckt, deren Ausrottung zu immer resistenteren und neuen Viren, Bazillen usw führte.

Die Schulmedizin heilt nicht, sondern kuriert.

Es fehlt hier das grundlegende Verständnis dafür, was Krankheit eigentlich ist. In Krankheiten zeigen sich Abweichungen von den göttlichen Gesetzen, von der Bestimmung und dem Schicksalsweg. Die Krankheiten helfen dabei, auf seinen Weg zurück kehren zu können, sozusagen seine "Lebensaufgabe" wahrnehmen und zu verwirklichen zu können. Je weiter man von seiner Bestimmung entfernt ist, je mehr man ausschließlich seinen subjektiven Wünschen und Trieben folgt, je mehr sich Abweichungen und Fehlhaltungen kristalisieren, desto schlimmer wird die notwendige Krankheit, die diese Fixierungen und Kristallisationen aufbrechen und ausbrennen will, damit der Mensch weiter leben kann und nicht völlig erstarrt im Materialismus.

Die Astrologie stellt einen Weg dar, diese Abweichungen und "Kristallisations-Herde" zu erkennen. Aus der Erkenntnis kann dann das Verständnis kommen und schließlich die Heilung. Wobei klar sein muß, daß Heilung letztendlich nur von Gott kommen kann, Heilmittel und Heilkraft, die von Menschen übermittelt wird, können lediglich als träger für die göttliche Heilkraft dienen. Die Astrologie ist ein Diagnose Werkzeug, das nicht nur die physische Erscheinung, sondern das Schicksal des Menschen, nicht nur den physischen Körper sondern auch Lebens- und Empfindungsleib und Bewußtsein berücksichtigt.

Außerdem lassen sich durch sie auch die geeigneten Heilmittel finden, die die Heilung unterstützen und einleiten können.

Bei all dem muß aber der kranke Mensch bereit sein, aktiv an seiner Heilung mitzuwirken. Dabei ist eine gesunde Lebensführung enorm wichtig. Dies bezieht sich vor allem auf die Ernährung.

Bei allen geistigen, seelischen und himmlischen Einflüssen darf man die physischen Einflüsse natürlich nicht völlig außer acht lassen! Übermäßige Genußsucht und Maßlosigkeit im Essverhalten zerstören den physischen Körper ebenso wie der Gebrauch von Drogen, Alkohol Tabak usw.

Da wir in einer physischen Welt leben, sind wir auf einen physischen Körper angewiesen, und sollten daher versuchen, diesen zu erhalten.

Sonst kann, über kurz oder lang, weder die Sternenheilkunde, noch die Schulmedizin helfen.

Die Zuordnung von Heilmitteln zu Planeten ist so alt wie die Astrologie selbst. Bereits in den Schriften der Ranaissance Astrologen W. Lilly (Christian Astrology) und seines Schülers Culpeper (The Complete Herbal) finden sich treffende Zuordnungen der Planeten zu Heilpflanzen, Edelsteinen und Metallen. Bei Culper konkrete Behandlungs- und Herstellungshinweise.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stechen die Werke von Max Heindel "Die Botschaft der Sterne" in der zahlreiche Krankheiten in Bezug auf astrologische Konstellationen anhand von Beispielen angeführt sind, "Astro Diagnose" vom selben Autor, welches dies weiter führt und durch Nageldiagnose ergänzt. Auch hier sind über hundert Beispielhoroskope angeführt. (Diese sind als Quellenmaterial zu verstehen und nicht unbedingt direkt übertragbar, da hier stark die moralische und kulturelle Prägung des Autoren durchklingt. Dennoch werden einige Grundsätze deultich dargestellt) )Eins der besten astrologischen Diagnose Bücher ist das englischsprachige Werk THE ENCYCLOPAEDIA OF MEDICAL ASTROLOGY von Dr H.L.Cornell, einem Arzt, der während seiner Jahre als Arzt ständig die astrologische Diagnose verfeinern konnte. Man findet eine alphabetische Liste beinahe jeder Krankheit, dazu Ernährungstips, Hinweise für Operationen und undund. Obwohl es von 1933 ist, bleibt es ein essentielles Nachschlagewerk für jeden, der sich mit Heilkunde beschäftigt. Die Signaturen von über 160 Krankheiten finden sich in C.C. Zains "Stellar Healing", er erklärt hier auch eine Technik der Heilung, die er "Sternenheilung" nennt. Ein Form der Heilung durch "Handauflegen" oder Energieheilung (siehe "magnetische" Heilungstechniken), aber konzentriert auf die "geschädigten" Planetenprinzipien des Patienten. Wir haben hier die westliche Form des derzeit so modernen Reikis. Dieses Buch ist in den 50er Jahren herausgegeben worden. In diesem Zusammenhang ist auch das, in den ersten 50 Jahren des 20. Jahrhundert entstandene Werk von Surya (Demeter Georgievietz-Weitzer) "Okkulte Medizin", speziell das Buch "Astrologie und Medizin" zu nennen, das Ebenfalls eine Übersicht über die astrologischen Zusammenhänge des menschlichen Körpers und zu Krankheiten bietet.

Im deutschsprachigen Raum war das, Anfang der 80ger Jahre Erschienen Homöopathie Buch von Wolfgang Döbereiner der entscheidende Einfluß (Astrologisch-Homöopathische Erfahrungsbilder), in dem Mittelzuordnungen und Krankheitsbilder zu Konstellationen und deren konstellationstypische Kindheitserfahrungen und körperlich/seelische Zustände angegeben werden. Hierdurch wird versucht, den Schicksalsbezug in die Homöopathie zu bringen, statt, wie allgemein in der klassischen Homöopathie, wieder aus der Erscheinungsform (siehe Mittelbilder. Auch "seelische Zustände" oder "Kopf" gehören zur Erscheinungsform) heraus zu diagnostizieren.

Persönlich beschäftige ich mich mit den Grundlagen und Ursprüngen, aus denen die Homöopathie hervorgegangen ist, der Alchymie oder Spagyrik.

Während in der Alchemie/Spagyrik die Astrologie ein grundlegender Bestandteil (laut Paracelsus eine der 4 Säulen der Heilkunst) war, wurde sie in der klassischen Homöopathie durch Hahnemann zugunsten von Plausibiltäten und phänomenistischen Erklärungsmodellen (siehe Mitteltests oder die "Informationstheorie") ausgeschlossen. Diese Denkhaltung führt dann in direkter Linie zur heutigen Schulmedizin.

Nach langen theoretischen Studien habe ich begonnen, die Rezepte von Paracelsus und Basilius Valentinus auch praktisch nachzuarbeiten, und die Wirkung ist geradezu unglaublich. Aufgrund der Heilmittelgesetze in Deutschland ist es jedoch nicht möglich, diese Mittel zum Verkauf anzubieten. Auf meiner Linkliste finden Sie einen Link zum Alchemistisch-Spagyrischen Labor "Phönix", die äußerst wirksame Arzneien nach unveränderten Rezepten des Firmengründers Johann Konrad Glückselig herstellen. Dort können Sie sich auch umfangreich über das Thema Alchemie und Spagyrik informieren. Ich selbst konnte mich bereits mehrfach von der Qualität der dort angebotenen Mittel überzeugen und kann diese guten Gewissens weiterempfehlen. Auch die beiden anthroposophischen Heilmittelfrimen Wala und Weleda stellen Naturheilmittel von guter Qualität her. Die Herstellungsweisen reichen dabei von (erweiterten) homöopathischen Methoden bis hin zu alchemistischen Arbeitsweisen, unter Einbeziehung der kosmischen Rhythmen (auch wenn diese Mittel nicht im herkömmlichen Sinne "spagyrisch" sind, so finden sich doch deutliche Parallelen). Auch zu diesen beiden Firmen finden Sie Querverweise. Die meines erachtens qualitativ hochwertigsten klassischen homöopatischen Mittel (C und LM Potenzen), stammen vom "Homöopathischen Labor Gudjons". Dort wird alles handverrieben bzw. verschüttelt.^1

Im Rahmen dieser spagyrischen Forschungen bin ich auch auf Alexander von Bernus gestoßen, dem deutschen Denker, Dichter und Alchemisten und habe ebenfalls dessen Rezepte zum Teil nacharbeiten können. Auch hier waren umwerfende Ergebnisse zu beobachten. Leider sind diese Originalmittel im Augenblick nicht mehr zu kaufen. Die Mittel des von ihm gegründete Labors "Soluna", das leider immer noch Werbung mit Bernus' Namen macht, sind dazu kein Vergleich. Teilweise wurden die Rezepte verändert, oder es werden z.B. die Metalle, statt über das komplizierten alchemistische Aufschlußverfahren, als homöopathische Verdünnungen zugefügt, was leider nicht die gewünschte Wirkung hat (aber wesentlich günstiger in der Herstellung ist). Frau Irmhild Mäurer, die im Schloß Donaumünster lebt, bewahrt das Andenken an Alexander von Bernus und das Wissen um seine Heilmittel. Auf der Linkseite finden Sie auch einen Verweis auf die "Alexander von Bernus Gesellschaft".

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